Institut für Deutschlandstudien jetzt an der BGU

Das Institut wurde 1998 auf Initiative der Deutschen Botschaft in Minsk gegründet und war zunächst an der Europäischen Humanistischen Universität angesiedelt. Diese wurde 2004 verboten und zog nach Vilnius um. Das Institut blieb in Minsk und war seit März 2005 Teil des Center for International Studies (CfIS). Seit dem 5. Oktober befindet es sich nun an der Staatlichen Universität.

Das Institut fördert die Verbreitung der deutschen Sprache in Belarus, bietet Informationen über Deutschland und  verschiedene Studienangebote an. Innerhalb der BGU soll es die Kooperation mit wissenschaftlichen, pädagogischen und touristischen Einrichtungen in Deutschland fördern und gemeinsame Forschungsprojekte auf den Weg bringen. Außerdem ist dem Institut ein Lektor der Robert Bosch Stiftung angegliedert.

Zusammen mit dem Goethe-Institut und dem IBB ist dies die dritte prominente deutsche Einrichtung in Minsk. Das anhaltende Interesse – für die Kurse am GI gibt es sogar eine Warteliste – belegt, dass sich der aktuell negative politische Kurs gegenüber Deutschland nicht bis in die Gesellschaft durchsetzt. Nach wie vor ist Deutschland ein geschätzter Partner, das persönliche Verhältnis auf der Arbeitsebene in der Regel freundschaftlich und kollegial.

 Meldungen zur Eröffnung des Instituts an der BGU (12.10.2011):

http://www.ont.by/news/our_news/0070397

http://naviny.by/rubrics/germany/2011/10/04/ic_news_625_377741/

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