Geschichte im Museum

Wie aktuell und wichtig Fragen der Geschichte auch für die Museen sind, hat die Abschlusspräsentation der Projekte gezeigt, dich sich an dem Wettbewerb „Geschichte des 20. Jahrhunderts in der Erwachsenenbildung“ beteiligt haben. Das Forum fand am 17.12.2010 im Minsker Bezirksinstitut für Bildungsentwicklung statt, gefördert wurde das Programm vom „Deutschen Volkshochschulverband e.V.“ in Minsk. Beteiligt haben sich insgesamt acht Institutionen, neben Museen auch Bildungseinrichtungen verschiedener Bezirke in Minsk und anderer Regionen Weißrusslands sowie die Orthodoxe Kirche.

Der Motivation und den Folgen von Emigration aus der Region in die USA widmete das Heimatmuseum Kopyl im Minsker Bezirk ein Projekt. Das Vitebsker Bildungsmuseum präsentierte seine ehrgeizigen Pläne zur Gründung im kommenden Jahr. Ebenfalls eine Museumsgründung in einem ehemaligen Seminar zur Bildungsgeschichte ist in Schtschutschin in der Region Grodno vorgesehen.

Weitere Institutionen wählten unterschiedliche, thematische Schwerpunkte, wie z.B. die Bildungssituation der 40er und 50er Jahre in Minsk, Spuren der Musikgeschichte im Kreis Mogiljow oder die Entwicklung von weiblichen Wohltätigkeitsorganisationen in Belarus.

Das Forum bot den Teilnehmern neben Vorträgen über die Rolle und Funktion der Museumspädagogik für die Erwachsenenbildung (von einer Vertreterin des Staatlichen Historischen Museums, Minsk), die Entwicklung und Methoden der „oral history“ (von einer Vertreterin des Minsker Bezirksinstitut für Bildungsentwicklung) sowie die Arbeit des Volkshochschulverbandes in Belarus, die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Die vier besten Projekte präsentierten sich zudem mit kleinen Ausstellungen und Materialien im Foyer.

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