Archiv für Mai 2012

Familiensitz der Dostoevskijs

Dieser befindet sich in der Region Brest und soll nun mit Mitteln des Unionsstaates restauriert und zu einem kulturellen Anziehungspunkt ausgebaut werden. Das Gebäude ist 1943 im Krieg zerstört worden und danach völlig verfallen. Nun soll dort ein Museum zu Leben und Werk des berühmten Autors entstehen.

 

Schwarze Liste

Laut Kulturministerium gibt es keine „schwarze Liste“ (BelaPan 22.2.2012) mit unerwünschten Musikern in Belarus . So lautete die Antwort auf eine Eingabe der Band „Adis Abeba“, die sich nach Absagen von Konzerten der Gruppen „Neuro Djubel“ und „Krambambulja“ in Minsk an die Behörden gewandt hatten.

“We believe that music bands whose activities and works are in line with the law, national traditions and generally established standards of conduct should be in demand,” sagte der stellvertretende Kulturminister. “We do not see any problems with providing venues and air time to Belarusian-language bands and singers.”

Dass es mit oder auch ohne eine konkrete Liste für viele Musikgruppen schwierig bis unmöglich ist, in Belarus aufzutreten, ist bekannt. Gerade hat Ingo Petz wieder darüber in der FAZ berichtet (Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 14.04.2012 Seite Z4). Viele Bands sind mit Auftrittsverboten belegt oder werden durch sog. technische Probleme an ihren Auftritten gehindert.  Im letzten Jahr konnten Rockkonzerte u.a. von Lyapis Trubetskoi, Zmitser Vaytsyushkevich, Neuro Dubel, N.R. M. and Krambambulya, ein Projekt von Lyavon Volski, nicht stattfinden. Immer wieder ist daher die „Schwarze Liste“ im Gespräch, auf der, so heißt es, 30 einzelne belarussische und ausländische Künstler und 15 Bands stehen.